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John Malkovich in der Rolle des Gustav KlimtDie Wahl von John Malkovich für die Titelrolle in „Klimt“ war ein Glücksfall. Der US-amerikanische Schauspieler, bekannt aus Filmen wie „Gefährliche Liebschaften“ und „Being John Malkovich“, bringt eine Mischung aus Intellekt, Ironie und sinnlicher Präsenz mit, die dem widersprüchlichen Charakter des Malers ideal entspricht. Ein Maler zwischen Genie und ProvokationMalkovich zeichnet Klimt nicht als strahlenden Helden, sondern als komplexen Grenzgänger – mal charmant, mal abweisend, stets von seiner Kunst und den Frauen um ihn herum getrieben. Seine zurückhaltende, fast ironische Spielweise passt zu Ruiz’ verspielter Inszenierung, die jede Eindeutigkeit vermeidet. Ein internationales EnsembleAn Malkovichs Seite spielt Veronica Ferres die Emilie Flöge, Klimts platonische Lebensgefährtin und wichtige Vertraute. Die britische Schauspielerin Saffron Burrows verkörpert die geheimnisvolle Tänzerin, deren Double und Wirklichkeit im Film ineinander übergehen. Weitere Rollen übernahmen Stephen Dillane als Klimts Sekretär und Nikolai Kinski als der junge Egon Schiele. Diese Besetzung verleiht dem Film ein internationales Flair und unterstreicht zugleich den universellen Anspruch, den Ruiz mit seinem Porträt der Wiener Moderne verfolgte. Gerade das Zusammenspiel dieses hochkarätigen Ensembles macht „Klimt“ zu einem sehenswerten Kammerspiel über Kunst, Begehren und die Flüchtigkeit der Wahrnehmung. |
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